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Schneller aufs Podest mit unserem Rallye-ABC

13:00 21 März in Allgemein
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Ob mit dem eigenen Oldtimer oder einem Mietfahrzeug: An einer Oldtimer-Rallye teilzunehmen ist ein ganz besonderes Freizeitvergnügen. Doch bevor es los geht sollten sich Fahrer und Beifahrer eine gewisse Grundkenntnis aneignen.

Dafür eignen sich besonders Rallye-Trainings, bei denen nicht nur Theorie gepaukt wird, sondern auch praktische Erfahrungen zum Beispiel „wie fahre ich bei einer Gleichmäßigkeitsprüfung“ gesammelt werden.

Grundsätzlich gilt: Gute Kommunikation zwischen Fahrer und Beifahrer sind das A und O.

Damit Du schon mal einen Einblick in das Fachchinesich einer Rallye bekommst, gibt es hier wir die wichtigsten Begriffe im Überblick:

Briefing

Damit alle wissen, welche Prüfungen während der Rallye geplant sind gibt es vor dem Start ein ausführliche Fahrerbesprechung. Hier werden auch noch mal die klassischen Rallyezeichen für Zeitkontrolle etc. erklärt.

Bordkarte

Ob Stempel,  Buchstaben oder Ziffern, die am Straßenrand versteckt sind.

Auch im Roadbook verstecken sich manchmal Rätsel, deren Lösungen in die Bordkarte eingetragen werden müssen. Sind alle Aufgaben gelöst steigt der Platz aufs Siegertreppchen.

Roadbook (Bordbuch)

Hier finden sich Informationen zum Ablauf, Zeiten und natürlich die Route, die in der Regel mit erwähnten Chinesenzeichen angezeigt wird. Der Beifahrer navigiert das Team mit dem Roadbook und gibt während der gesamten Rallye an in welche Richtung es geht.

Bei einer Lord George Oldtimer Rallye gibt es im Roadbook außerdem eine Karte der Region zur groben Orientierung.

Chinesenzeichen

Kleine Pfeile, sogenannte Chinesenzeichen und Kilometerangaben zeigen im Roadbook die vorgegebene Route an. Eine 2,7 und ein Pfeil nach rechts liest sich dann so: Nach 2,7 Kilometern rechts abbiegen. An schwierigen Stellen gibt es zudem meist kleine Tipps, etwa Straßennamen, die die Navigation erleichtern.

Gleichmäßigkeitskontrolle (GK)

Mit Hilfe von Lichtschranken oder Messschläuchen wird die Zeit ermittelt, die Sie für einen bestimmten Streckenabschnitt benötigen. Lautet etwa die Vorgabe, dass 100 Meter in 10 Sekunden zurückgelegt werden sollen, zählt der Beifahrer mit Hilfe der Stoppuhr laut herunter – je präziser desto besser.

Tripmaster

Eine glorreiche Erfindung aus den 1950er Jahren. Der Tripmaster zeigt die zurückgelegte Strecke an, lässt sich per Knopfdruck nullen und erleichtert so die Navigation mit dem Roadbook ungemein (Kilometerangaben stehen schließlich neben jedem “Chinesenzeichen”). Lord George Oldtimer-Rallye wird die App genutzt, weshalb ein Smartphone mit an Bord sein sollte. Anderenfalls muss der gute alte Kilometerzähler im Cockpit zur Hilfe genommen werden, wobei diese je nach Oldtimertyp die Strecke in Meilen angeben.

Zeitkontrolle (ZK)

Eine Oldtimerrallye ist normalerweise in mehrere Abschnitte unterteilt, die man in einer gewissen Zeit durchfahren muss. Vor jeder Zeitkontrolle sollte genug Platz sein, sodass die Fahrer bis zu ihrer vorgeschriebenen Ankunftszeit warten können. Wer zu früh oder zu spät durch die ZK fährt, erhält Strafpunkte.